Sie wollen in den USA selbst Fliegen? Wir wissen, wie es geht!
Wer träumt nicht
davon? Selbst über New York fliegen.
Vom amerikanischen Festland zu dem Bahamas. Das wäre doch etwas.
Selbst den Grand Canyon erkunden. Mit dem Flugzeug von oben und Ihrer neuen FAA-Lizenz.
Fliegen in den USA
Wie zeigen Ihnen, was Sie tun müssen
Das Fliegen in den USA mit einer europäischen Fluglizenz eröffnet völlig neue Horizonte und unvergessliche Erlebnisse. Die endlosen Weiten, atemberaubende Landschaften und die Freiheit, von Küste zu Küste zu fliegen, machen die USA zu einem Paradies für Piloten. Mit einer gültigen europäischen Privatpilotenlizenz (PPL) ist es möglich, auch in den USA die Lüfte zu erobern und die Vielfalt dieses riesigen Landes aus der Vogelperspektive zu entdecken.
Von den zerklüfteten Küsten Kaliforniens über die unendlichen Wüsten Nevadas bis hin zu den majestätischen Rocky Mountains – die Vielfalt der Landschaften ist beeindruckend. Jeder Flug wird zu einem besonderen Abenteuer, sei es ein Rundflug über den Grand Canyon, das Kreuzen über die Great Lakes oder das Anfliegen kleiner, abgelegener Flugplätze in Neuengland. Die schier unbegrenzten Möglichkeiten und die vielen gut ausgebauten Flughäfen bieten eine Flexibilität, die anderswo kaum zu finden ist.
Die Motorflugschule Egelsbach hält für Sie erfahrende US-Fluglehrer bereit, die sich allumfassend mit der Umschreibung Ihrer EASA-Lizenz auskennen. Gemäß dem neuen TIP-L Verfahren zwischen der EU und den USA, ist die Umschreibung und Anerkennung der Flugstunden erheblich vereinfacht worden. Und, … es ist nie verkehrt zwei Lizenzen zu haben.
Natürlich können wir Ihnen auch die notwendigen Biannual-Checks abnehmen, die zur Erhaltung Ihres FAA Pilotenscheins notwendig sind.
Reisen und Lernen
Das Erlebnis des Fliegens in den USA ist nicht nur durch die Vielfalt der Landschaft geprägt, sondern auch durch die fliegerische Freiheit. Die klare und unkomplizierte Luftraumstruktur ermöglicht es Piloten, weitreichende Strecken zu planen und neue Ziele spontan in die Flugroute einzubauen. Hier kann man den amerikanischen Traum vom Fliegen selbst erleben – frei, unabhängig und mit einem Gefühl grenzenloser Möglichkeiten. Für Piloten mit einer europäischen Lizenz ist das Fliegen in den USA nicht nur technisch gut machbar, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit, das Land in seiner ganzen Größe und Schönheit zu erkunden – und dabei jedes Mal aufs Neue das Gefühl von Freiheit zu genießen.
Hintergründe des
TIP-L Verfahrens
Das „Technical Implementation Procedures – Licensing“ (TIP-L) Verfahren ist eine Vereinbarung zwischen den Luftfahrtbehörden der Europäischen Union (EASA) und der USA (FAA). Es dient dazu, die gegenseitige Anerkennung von Pilotenlizenzen, Fluglehrerberechtigungen und Prüferqualifikationen zu erleichtern. Das TIP-L Verfahren ist Teil des Bilateral Aviation Safety Agreement (BASA) und zielt darauf ab, den Lizenztransfer zwischen Europa und den USA zu vereinfachen.
Die Hauptaspekte des TIP-L Verfahrens umfassen:
Gegenseitige Anerkennung
EASA- und FAA-Pilotenlizenzen können unter bestimmten Bedingungen gegenseitig anerkannt und umgeschrieben werden. Dies reduziert den administrativen Aufwand und erleichtert es Piloten, in beiden Regionen fliegen zu können.
Harmonisierung der Anforderungen
Durch das TIP-L Verfahren werden die Ausbildungs- und Prüfungsstandards zwischen den Behörden abgestimmt, um sicherzustellen, dass die erforderlichen Qualifikationen vergleichbar sind.
Vereinfachte Lizenzanerkennung
Piloten, die in einer Region lizenziert sind, können unter Einhaltung spezifischer Bedingungen und Prüfungen ihre Lizenz auch in der anderen Region nutzen, ohne den kompletten Lizenzierungsprozess erneut durchlaufen zu müssen.
Das TIP-L Verfahren fördert die internationale Zusammenarbeit und vereinfacht die Mobilität von Piloten, Fluglehrern und Prüfern zwischen Europa und den USA, während gleichzeitig hohe Sicherheits- und Ausbildungsstandards gewährleistet werden.
Wie ist der Ablauf?
Die Anerkennung einer EASA-Lizenz in eine FAA-Lizenz erfordert mehrere Schritte, die in den "Technical Implementation Procedures – Licensing" (TIP-L) beschrieben sind. Diese Schritte sind im Wesentlichen wie folgt:
1. Antragstellung
Der Lizenzinhaber muss einen Antrag auf Anerkennung der EASA-Lizenz bei der FAA stellen. Dies geschieht in der Regel über das FAA Integrated Airman Certification and Rating Application (IACRA) System.
2. Nachweis der Qualifikation
Der Antragsteller muss nachweisen, dass er über eine gültige EASA-Lizenz verfügt und die entsprechenden Anforderungen für die FAA-Lizenz erfüllt. Dies beinhaltet in der Regel die Vorlage von Dokumenten, die die Ausbildung, Erfahrung und Prüfungsergebnisse belegen.
3. Prüfung der Dokumente durch die FAA
Die FAA prüft die eingereichten Dokumente und verifiziert die Gültigkeit der EASA-Lizenz und die Erfüllung der erforderlichen Qualifikationen. Dieser Schritt kann auch die Konsultation mit der EASA oder der ausstellenden Luftfahrtbehörde beinhalten.
4. Erfüllung zusätzlicher Anforderungen
In einigen Fällen müssen zusätzliche Anforderungen erfüllt werden, wie etwa das Bestehen eines Wissens- oder Flugtests gemäß den FAA-Vorschriften, die sich von den EASA-Anforderungen unterscheiden können.
5. Ausstellung der FAA-Lizenz
Nach erfolgreicher Prüfung und Erfüllung aller Anforderungen stellt die FAA die entsprechende Lizenz aus.
6. Fortlaufende Einhaltung der Vorschriften
Nach der Ausstellung der FAA-Lizenz muss der Lizenzinhaber sicherstellen, dass er die fortlaufenden Anforderungen der FAA erfüllt, um die Gültigkeit der Lizenz aufrechtzuerhalten.
Diese Schritte können je nach spezifischer Situation und den Details der bestehenden EASA-Lizenz variieren. Es wird empfohlen, den genauen Ablauf direkt bei der FAA zu erfragen oder sich von einem Experten beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen korrekt erfüllt werden.
7. US-Flugschule besuchen
Je nach dem, ob Sie nur eine Anerkennung oder die Umschreibung bevorzugen, kontaktieren wir unsere Partnerschulen in den USA. In der Regel sind dies ebenfalls, wie die Motorflugschule Egelsbach, Cirrus Training Center. Die CTC sind über das gesamte US-Gebiet verteilt. Ja nach dem, wo Sie die USA besuchen, nehmen wir zum nächstgelegenen CTC Verbindung auf.
Validierung oder
eigenständige Lizenz
Im Folgenden erklärten wir den Unterschied zwischen der Validierung einer EASA-Lizenz nach TIP-L und einer eigenständigen Fluglizenz gemäß FAA, die auf der EASA-Lizenz basiert.
Die Anerkennung und Nutzung einer EASA-Lizenz in den USA kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen: durch die Validierung der Lizenz nach den „Technical Implementation Procedures – Licensing“ (TIP-L) oder durch den Erwerb einer eigenständigen FAA-Fluglizenz, die auf der bestehenden EASA-Lizenz basiert, jedoch ohne zusätzliche FAA-spezifische Ausbildung. Beide Verfahren haben unterschiedliche Anforderungen und rechtliche Konsequenzen.
Validierung einer EASA-Lizenz nach TIP-L
Die Validierung einer EASA-Lizenz nach den TIP-L ermöglicht es einem Piloten, eine in Europa ausgestellte Lizenz temporär in den USA zu nutzen. Diese Validierung erfolgt, ohne dass der Pilot den kompletten Lizenzierungsprozess der FAA durchlaufen muss. Das Verfahren basiert auf einer gegenseitigen Anerkennung der Standards zwischen der EASA und der FAA. Eine validierte Lizenz erlaubt es dem Piloten, in den USA unter den Bedingungen und Einschränkungen zu fliegen, die in der Validierung festgelegt sind. Diese Validierung ist in der Regel zeitlich befristet und spezifisch für den jeweiligen Zweck, wie z. B. für eine bestimmte Art von Flugbetrieb oder Flugzeugtyp. Nach Ablauf der Gültigkeit oder unter bestimmten Bedingungen kann eine erneute Validierung erforderlich sein.
Eigenständige FAA-Fluglizenz, basierend auf einer EASA-Lizenz
Eine eigenständige FAA-Fluglizenz, die auf einer bestehenden EASA-Lizenz basiert, ermöglicht es einem Piloten, ohne eine zusätzliche Ausbildung nach FAA-Standards in den USA zu fliegen. Diese Lizenz wird durch einen vereinfachten Anerkennungsprozess gewährt, bei dem die bereits erworbenen Qualifikationen und Prüfungen der EASA-Lizenz anerkannt werden. Der Pilot muss dabei keine vollständige FAA-Ausbildung absolvieren, sondern lediglich die Voraussetzungen der Lizenzumwandlung erfüllen, die beispielsweise eine theoretische Prüfung oder spezifische Kenntnisnachweise beinhalten. Im Gegensatz zur Validierung ist diese eigenständige Lizenz unbefristet und unterliegt denselben Auflagen und Rechten wie eine Lizenz, die vollständig nach FAA-Standards erworben wurde.
Zusammenfassung
Der Hauptunterschied zwischen der Validierung einer EASA-Lizenz nach TIP-L und einer eigenständigen FAA-Lizenz, die auf einer EASA-Lizenz basiert, liegt in der Dauer und den Bedingungen der Anerkennung. Während die Validierung eine temporäre Lösung für Piloten darstellt, die ihre EASA-Lizenz in den USA nutzen möchten, bietet die eigenständige FAA-Lizenz eine dauerhafte Möglichkeit, ohne weitere FAA-Ausbildung in den USA zu fliegen. Die Validierung ist praktisch für kurzzeitige oder spezifische Einsätze, während die eigenständige FAA-Lizenz für Piloten geeignet ist, die langfristig in den USA tätig sein möchten.


